Textarchiv

„Wir fühlen das Trauma des Genozids bis heute“ 06/2023, TAZ

2022 war ein wichtiges Jahr für Małgorzata Mirga-Tas. Sie zeigte ihre Arbeiten auf der documenta und bespielte bei der Biennale in Venedig als erste Rom*nja-Künstlerin überhaupt einen Länderpavillon, den polnischen. Derzeit ist sie DAAD-Stipendiatin in Berlin, wo sie jetzt ihre erste Einzelausstellung in Deutschland eröffnete: Im Brücke-Museum treffen ihre farbfrohen Textilcollagen auf Bilder der Expressionisten und deutsche Geschichte.

„Vom Raub wissen hier schon die Kinder“ 01/2022, TAZ

Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler:innen entwickelt derzeit die Online-Plattform „Digital Benin“, die erstmals die 1897 von britischen Truppen geraubten und heute in Sammlungen weltweit verteilten Benin-Bronzen in Form von Fotos und Daten zusammenbringt. Koordiniert wird die Gruppe vom Museum am Rothenbaum (MARKK) in Hamburg aus, wo der Wissenschaftler Osaisonor Godfrey Ekhator-Obogie und Anne Luther, Expertin für digitales Erbe, das Projekt heute vorstellen.

Tacit Knowledge: Post Studio/Feminism – CalArts 1970–1977 12/2019, Camera Austria International

In 1971, Judy Chicago photographed a hand taking a blood-soaked tampon out of a vagina. The same year, John Baldessari had students writing the sentence “I will not make any more boring art” on an art college’s wall. Both works mark a turn to more radical ventures in the arts, one feminist, the other conceptual.

Kreative Bearbeitungen des Wirklichen. Vom Wesen der Performancekunst / Creative Treatment of Actuality. On the Essence of Performance Art 07/2018, SternbergPress

Erschienen im Katalog zur Ausstellung „Yes, but is it performable? Untersuchungen des performative Paradoxes”, 2016, Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien (Graz, AT)

+++

Published in the catalog of the exhibition „Yes, but is it performable? Investigating the Performative Paradox”, 2016, Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien (Graz, AT)

#TechnoFeminism. Vom Wiedererwachen der cyberfeministischen Utopie 03/2018, Springerin

Über 30 Frauen aus zwölf Ländern trafen sich auf der documenta X (1997) zur 1. Cyberfeministischen Internationale. Die Teilnehmerinnen einigten sich darauf, dass es keine Definition von Cyberfeminismus gebe, dass er vielmehr Ausgangspunkt für eine Reihe von Praxen und Theorien sei, persönlich, nicht-hierarchisch, poetisch.

Necessità dei volti. A Dialogical Procedure and Selections from a Provisional Archive 03/2017, Camera Austria International

In the quiet of the exhibition space, the visitor makes a personal encounter with photographs printed on the pages of a few hand-bound books or carefully inserted in lidded boxes. Revealing what is to be seen requires an act of uncovering.

Migrant Identities After the Global Crisis 03/2016, Camera Austria International

“Refugees … represent the vanguard of their peoples”, wrote Hannah Arendt in her famous essay “We Refugees” shortly before the end of the Holocaust, when she, like many Jews living in exile, forever lost her home country, along with related identity-shaping histories and languages.

„Der Soundtrack zu unseren Arbeiten“ 01/2014, Monopol Online

Dinos Chapman, bekannt als eine Hälfte der Brüder Jake und Dinos Chapman, stellt bei dem Medienkunstfestival Transmediale und dem Musikfestival CTM seine audiovisuelle Live-Performance „Luftbobler“ vor. Monopol sprach mit dem britischen Künstler vor seinem ersten Gig in Berlin