Textarchiv

Kreative Bearbeitungen des Wirklichen. Vom Wesen der Performancekunst / Creative Treatment of Actuality. On the Essence of Performance Art 07/2018, SternbergPress

Erschienen im Katalog zur Ausstellung „Yes, but is it performable? Untersuchungen des performative Paradoxes“, 2016, Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien, Graz

#TechnoFeminism. Vom Wiedererwachen der cyberfeministischen Utopie 03/2018, Springerin

Über 30 Frauen aus zwölf Ländern trafen sich auf der documenta X (1997) zur 1. Cyberfeministischen Internationale. Die Teilnehmerinnen einigten sich darauf, dass es keine Definition von Cyberfeminismus gebe, dass er vielmehr Ausgangspunkt für eine Reihe von Praxen und Theorien sei, persönlich, nicht-hierarchisch, poetisch.

disintegrate! 3. Berliner Herbstsalon 03/2018, Camera Austria International

Contemporary art, it seems, has officially entered a state of crisis—at the latest since a shitstorm hit the fourteenth documenta, pointing out the budget deficit it created. Although this might be considered ridiculous compared to, let’s say, the dimensions of global art market speculation.

Narren laufen Amok: Niv Sheinfelds und Oren Laors “Ship of Fools” 08/2012, Tanz im August-Blog

Als Sascha Engel, Anat Grigorio und Uri Shafir bewaffnet mit einer Akustikgitarre das Publikum auffordern, eine Schnulze mitzusingen, plätschert ein zaghaftes Stimmenmischmasch durch den Saal: „Times of joy, times of sorrow …“. Als später alle aufstehen sollen, um Teil einer schrägen Beerdigungszeremonie zu werden, bleibt ein Mann sitzen. Doch er wird nicht etwa in Ruhe gelassen.

 

Homopriester des Exzesses: Fabres/Rizzis „Drugs kept me alive” 08/2012, Tanz im August-Blog

Künstler haben mitunter ein gigantisches Ego. Manchmal ist das auch nötig, etwa um eine Stunde lang in einem ausverkauften Saal zu monologisieren. Die Erwartungen sind groß, als Tanzstar Antony Rizzi auf die Bühne springt, um die autobiografisch inspirierte Nummer „Drugs kept me alive“ vorzutragen.

Blogger als Performer: Unsere Erfahrungen bei Ehud Darashs “Constructing Resilience” 08/2012, Tanz im August-Blog

In den vergangenen Tagen bin ich mit einem Kaffeebecher in der Hand kreuz und quer durch die Stadt gerast und so viel U-Bahn gefahren, dass die Berliner um mich herum zu einer hektisch wabernden Menschenmasse geworden sind, in der ich kaum noch Gesichter ausmache – geschweige denn wahrnehme, ob mir auf dem Weg irgendetwas Besonderes begegnet ist.