Als Susan Sontag 1977 ihren legendären Essayband On Photography (Über Fotografie) veröffentlichte, wähnte sie sich in einer von fotografischen Bildern überfluteten Welt. Heute, ein halbes Jahrhundert später, hat sich das Bildaufkommen ins Unermessliche gesteigert. Viele von Sontags Thesen lesen sich noch immer sehr gegenwärtig.
Mit It-Girls, Dragqueens und Low-Budget-Filmen schuf Andy Warhol ein glamouröses Universum, das aus der Subkultur schöpfte und sie wieder inspirierte. In der „Glam!“-Ausstellung sind jetzt mehrere seiner Werke zu sehen.
Nach 45 Jahren ist „Portait of Jason“ in vollständig restaurierter Fassung wieder auf der großen Leinwand zu sehen. Das Werk der amerikanischen Underground-Filmemacherin Shirley Clarke wird damit neu entdeckt.
Andy Warhol hätte am neuesten Werk von Wim Wenders durchaus Gefallen gefunden. Ein Kommentar, kein Advertorial.
Mit „Faces“ legt Hans Belting die erste Kulturgeschichte des Gesichts vor, damit war er für den Preis der Leipziger Buchmesse 2013 nominiert. Wir sprachen mit dem Kunsthistoriker über Close-ups, Pop-Porträts und Cyberfaces.